1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Bestellungen, die Verbraucher (§ 1 KSchG) und Unternehmer (§ 1 UGB) bei
Scheinheilig
Inhaberin: Carmen Kaiser
Schöttl 28
8832 Oberwölz
Österreich
tätigen.
Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, wir stimmen ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
2. Vertragspartner
Der Kaufvertrag kommt zustande mit:
Scheinheilig – Carmen Kaiser
Schöttl 28
8832 Oberwölz
Österreich
E-Mail: info@scheinheilig.cc
3. Vertragsabschluss
Unsere Angebote sind freibleibend und unverbindlich.
Durch Absenden der Bestellung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages ab. Der Vertrag kommt erst durch:
- eine ausdrückliche Auftragsbestätigung per E-Mail oder
- durch Versand der Ware
zustande.
Die automatische Bestellbestätigung stellt noch keine Annahme dar.
4. Preise
Alle Preise sind Endpreise.
Sofern keine Umsatzsteuer ausgewiesen wird, erfolgt der Verkauf unter Anwendung der Kleinunternehmerregelung gemäß § 6 Abs 1 Z 27 UStG, weshalb keine Umsatzsteuer in Rechnung gestellt wird.
Versandkosten werden gesondert ausgewiesen.
5. Zahlungsbedingungen
Derzeit ist ausschließlich Vorauskasse per Banküberweisung möglich.
Der Rechnungsbetrag ist binnen 5 Kalendertagen auf das angegebene Konto zu überweisen. Die Produktion beginnt nach Zahlungseingang.
6. Lieferung
Liefergebiet
- Österreich
- Deutschland
- Schweiz
Versandkosten
Österreich:
- bis EUR 200,–: EUR 6,80
- ab EUR 200,–: versandkostenfrei
Deutschland: EUR 17,80
Schweiz: EUR 20,00
Die Lieferung erfolgt versichert.
Lieferzeit
Da es sich um individuell angefertigte Produkte handelt, beträgt die Lieferzeit in der Regel 1–2 Wochen ab Zahlungseingang. Sollte es zu Verzögerungen kommen, wird der Kunde informiert.
7. Eigentumsvorbehalt
Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung unser Eigentum.
8. Gewährleistung
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen.
Für Verbraucher:
- Gewährleistungsfrist: 2 Jahre ab Übergabe
- In den ersten 12 Monaten gilt die gesetzliche Vermutung der Mangelhaftigkeit (§ 924 ABGB)
Bei berechtigten Mängeln erfolgt Verbesserung (Nachbesserung) oder Austausch. Erst wenn dies unmöglich oder unverhältnismäßig ist, kann Preisminderung oder Vertragsauflösung verlangt werden.
Eine Einschränkung der gesetzlichen Gewährleistungsrechte gegenüber Verbrauchern erfolgt nicht.
9. Haftung
Wir haften für Schäden nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
Bei leichter Fahrlässigkeit haften wir nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten.
Die Haftung für Personenschäden bleibt unberührt.
Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Haftungsregelungen.
10. Widerrufsrecht (für Verbraucher gemäß FAGG)
Widerrufsrecht
Verbraucher haben das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen vom Vertrag zurückzutreten.
Die Frist beginnt:
- bei Waren: mit dem Tag, an dem der Verbraucher oder ein benannter Dritter die Ware erhält.
Zur Ausübung des Widerrufsrechts genügt eine eindeutige Erklärung per E-Mail oder Post.
Folgen des Widerrufs
Im Falle eines wirksamen Widerrufs erstatten wir:
- den Kaufpreis
- die Hinsendekosten (nur Standardversand)
Nicht erstattet werden Mehrkosten für Expressversand.
Die Rückzahlung erfolgt binnen 14 Tagen ab Eingang der Widerrufserklärung, jedoch nicht bevor wir die Ware zurückerhalten oder einen Nachweis über die Rücksendung erhalten haben.
Die Rücksendekosten trägt der Verbraucher.
Ausschluss des Widerrufsrechts (§ 18 FAGG)
Kein Widerrufsrecht besteht bei:
- Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt oder eindeutig personalisiert wurden (z.B. bestickte oder bedruckte Kleidung)
- versiegelten Waren aus Hygienegründen, sofern die Versiegelung entfernt wurde
11. Teillieferungen
Teillieferungen sind zulässig, soweit sie dem Kunden zumutbar sind.
12. Rechtswahl
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch keine zwingenden Verbraucherschutzbestimmungen des Aufenthaltsstaates des Verbrauchers eingeschränkt werden.
13. Gerichtsstand
Für Unternehmer gilt als Gerichtsstand das sachlich zuständige Gericht am Unternehmenssitz.
Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
